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Geschichtlicher Hintergund zur Entsehung des Eberner Heimatmuseums

Hier die ausführliche Geschichte zum 40-ten Jubiläum:  >Bilder<

 

Ursprüngliches Gebäude - aufgenommen um das Jahr 1900, in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist.

 

 

Die Idee zur Errichtung eines Heimatmuseums in Ebern geht auf das Jahr 1960 zurück, wobei das Haus Hans Einwag in der Ritter-von-Schmitt-Straße 148 eine sehr wichtige Rolle gespielt hat.

Eine Modernisierungswelle hatte das Land erfasst. Vielerorts kam es zum Abbruch alter Häuser oder zum Umbau historischer Gebäude. Dabei wanderte das alte Inventar oft achtlos auf dem Müllhaufen oder Wurde gegen ein paar Mark an "fliegende Antiquitätenhändler" abgegeben, die natürlich bereitwillig die Ware übernahmen. Der "alte Krempel" musste allgemein modernem Möbel und neuzeitlichen Einrichtungsgegenständen weichen.

Gespräche über Möglichkeiten, den in Gang gekommenen Ausverkauf fränkischen Brauchtums und historischer Werte der engeren Heimat zu unterbinden, wurden im Hause Hans Einwag Tradition. An diesen Gesprächen nahmen immer wieder neben der Familie Einwag deren Sohn Hugo und dessen Freund und Nachbar Reinhold Limpert teil. Bei den Überlegungen, was man tun könne, wurde der Gedanke der Errichtung eines Heimatmuseums fast zwangsläufig geboren. Dabei war es notwendig, durch Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung den "Wegwerftrend" in einen "Erhaltungstrend" umzuwandeln.

1965 nahm die Idee Form an, als man den Bürgerverein Ebern als Träger des künftigen Museums gewonnen hatte. Als Reinhold Limpert 1968 den Vorsitz des Vereins übernahm, kam das Projekt so richtig zum Laufen. Zwei Jahre später - die Weichen waren gestellt, zahlreiche Exponate gesammelt, das Gebäude durch die Stadt angemietet - übernahm Simon Hafenecker das Vereinsruder und somit auch die Verantwortung für das Museum. Zu Recht nennt man ihn den "Vater des Heimatmuseums", denn er war es, der dem Museum sein heutiges Gepräge gab. Er sammelte, restaurierte, konservierte und inventarisierte die Exponate, stellte die einzelnen Sammlungen zusammen und gab jedem Gegenstand seinen Platz.

Herausgekommen ist ein etwas anderes Museum, ein "Museum mit Herz", wo der Besucher sich wohlfühlt, wo er die Dinge auch einmal anfassen darf, wo sich Erwachsene und Kinder in die Schulbank setzen und sich auch einmal laut freuen dürfen, wo man ständig Neues entdeckt. Simon Hafenecker wurde für seine Leistung vielfach ausgezeichnet und der Verein erhielt für die Schaffung diesen Museums im Jahre 1985 in Lübeck die "Konrad-Adenauer-Medaille in Bronze".

 

 

 

 

 

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